Shopping ist keine Therapie: So kannst du unnötige Ausgaben vermeiden

Shopping ist keine Therapie: So kannst du unnötige Ausgaben vermeiden

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Wie kann ich es schaffen in einer Welt, in der ich ständig zum Konsum aufgefordert werde, unnötige Ausgaben zu vermeiden?

Es scheint, als ob Geld ausgeben nie alt wird. Und tatsächlich finden sich immer mehr Deutsche in Schulden wieder. Die durchschnittliche Verschuldung in Deutschland liegt bei 28.000 Euro.

Während Shopping-Seiten wie Amazon weiterhin dominieren, sind die Möglichkeiten, Geld auszugeben, zunehmend attraktiver und einfacher geworden.

Wenn du deinen Browser und deine sozialen Kanäle öffnest, wirst du mit vielen Anzeigen konfrontiert, die Produkte anbieten, die deinen individuellen Interessen entsprechen. Und möglicherweise treffen sie genau in diesem Moment den richtigen Nerv bei dir und du kaufst Dinge, die du nicht benötigst.

Es ist nicht einfach, unnötige Ausgaben zu vermeiden, wenn du sie nur aus dem Grund tätigst, um dich besser zu fühlen oder ein Verlangen zu stillen.

Es ist nur ein kurzer Moment, in dem du dich gut fühlst, doch schon bald tritt die Ernüchterung ein, spätestens beim Blick auf deinen Kontostand am Ende des Monats.

Doch das heißt nicht, dass du es nicht schaffen kannst.

Wenn du lernst, wie du diese Art von Ausgaben vermeiden kannst, werden sich deine Beziehung zu Geld, deine finanzielle Situation sowie dein Leben nachhaltig verändern.

Shopping ist keine Therapie So kannst du unnötige Ausgaben vermeiden

Warum mache ich Frust- oder Lustkäufe?

Die meisten tätigen diese Ausgaben als Flucht aus ihrem Leben oder vor negativen Emotionen.

Es liegt in unserer menschlichen Natur, genauer am primitiven Teil unseres Gehirns. Dieser Teil unseres Gehirnes vermeidet alles, was Schmerzen verursacht, und sucht immer nach Vergnügen. Es arbeitet dabei sehr schnell und effizient.

Anstatt Dinge zu erledigen, die du willst, gehst du lieber mit deiner besten Freundin zu einem Einkaufsbummel in die Stadt. Dies macht in dem Moment mehr Spaß und ist angenehmer, als vielleicht deine Steuererklärung fertigzustellen oder deine Unterlagen zu sortieren.

Oder wenn du dich schlecht fühlst, weil du vielleicht Stress auf der Arbeit hattest, möchte dein Gehirn diesen Schmerz vermeiden. Also tut es etwas, was es kennt und einfach ist.

Auf der Suche nach einem Dopamin Schub, um dich aufzumuntern, gehst du shoppen, weil du dich dann gut fühlst.

Da diese Strategien in der Vergangenheit gut funktioniert haben, hast du dieses Verhalten so oft wiederholt, dass es eine Gewohnheit geworden ist. Auf diese greift dein Gehirn zurück, um dich vor dem Schmerz zu schützen.

Doch beide Strategien sind nicht nützlich, wenn deine finanzielle Situation sehr angespannt ist und du dir diese Mehrausgaben nicht leisten kannst.

Der Wohlfühleffekt ist nur von kurzer Dauer, dagegen die finanzielle Auswirkung umso länger.

Ressourcen:

Wie kann ich unnötige Ausgaben vermeiden?

Diese 4 Strategien, die ich hier mit dir teile, sind möglicherweise nicht die üblichen Ratschläge, die du vielleicht erwartest.

Es sind Strategien, die nicht einfach kurzfristig wirken, sondern deine Einstellung zum Geld, Geld ausgeben und haben, langfristig verändern werden.

Und genau deshalb sind es die effektivsten Strategien. Ich weiß es.

Bereit? Dann lass uns beginnen.

Kreiere dein Warum.

Die meisten Frauen haben kein finanzielles Ziel bzw. Warum. Diesen Schritt zu überspringen ist ein großer Fehler.

Wie möchtest du wissen, warum du etwas tust und wofür es wichtig ist, wenn du dieses Warum vorher gar nicht festgelegt hast?

Kenne dein Ziel und dein Warum, und du wirst die Verantwortung dafür übernehmen.

Denn alle Schritte, die du tust, wirst du immer mit dem Gedanken an dein Warum ausführen. Es ist nicht nur deine Motivation, sondern es kann dich auch davon abhalten, kurzfristige Verlangen zu stillen und Vergnügen zu suchen.

Stell dir vor, du planst für eine Reise Geld zu sparen.

Statt dich kurzfristig gut zu fühlen und dein Geld bei einer ausgiebigen Shopping-Tour auszugeben, erinnerst du dich daran, dass du diese Reise machen wirst, deren Eindrücke dir viel länger positive Energie geben werden als dieses kurzfristige Vergnügen.

Was auch immer das ist, von dem du träumst oder zurückblicken und stolz sein willst.

Nimm Fotos davon auf, speichere sie auf deinem Telefon, lege dir Kalendererinnerungen fest – im Grunde solltest du sicherstellen, dass dein WARUM in deinem täglichen Leben immer im Fokus steht.

Ressourcen:

Erkenne deine Auslöser.

Der nächste Schritt muss es sein, dass du lernst zu erkennen, welche Dinge diese unnötigen Ausgaben auslösen.

Stelle fest, wann du dazu neigst, unnötig Geld auszugeben.

  • Ist es, wenn du mit bestimmten Menschen zusammen bist?
  • Ist es, wenn du siehst, was andere auf Instagram posten?
  • Ist es Langeweile?
  • Sind es negative Emotionen?

Was immer der Auslöser ist, der erste Schritt ist die Erkenntnis. Sobald du deinen Auslöser kennst, kannst du beginnen daran zu arbeiten.

Dies könnte bedeuten, dass du weniger Zeit mit den Menschen verbringst, mit denen du das meiste Geld ausgibst. Oder du hörst auf den Leuten auf Instagram zu folgen oder suchst dir eine neue Aufgabe.

Es ist außerdem nicht die Aufgabe deines Geldes, dich besser zu fühlen. Übe, deine negativen Emotionen zu erleben, anstatt Geld auszugeben, um ihnen zu entkommen.

Lerne mit negativen Emotionen umzugehen.

Wann immer du negative Emotionen fühlst, versuche nicht sie zu unterdrücken, indem du nach einem kurzfristigen Dopamin-Schub suchst und ausgiebig shoppen gehst. Shopping ist keine Therapie.

Denke stattdessen daran, es ist nur dein primitives Gehirn, welches versucht, den Schmerz zu vermeiden.

Wenn negative Gedanken aufkommen, erkenne sie und bewerte sie.

Doch denke immer daran, es sind nur Gedanken, die du hast, und du musst sie nicht glauben. Es ist nur dein Gehirn, das dies verursacht, um dich zu schützen. Es ist nicht logisch.

Und hier ist die gute Nachricht.

Du kannst lernen, bewusst mit deinen Emotionen umzugehen. Denn es sind nur deine Gedanken, die diese Emotionen erzeugen.

Ich liebe diese Formel: Deine Gedanken erzeugen deine Gefühle. Deine Gefühle erzeugen dein Handeln. Dein Handeln erzeugt die Ergebnisse.

Wenn Glück ein Gefühl ist, dann ist es immer für dich erreichbar. Es ist immer eine Wahl.

Du kannst dir aussuchen jetzt glücklich zu sein, genau in dem Augenblick, indem du dich befindest, indem du dir Gedanken erstellst, die dich glücklich machen.

Das bedeutet, wenn es dich glücklich macht, 3 Monate später genau die Reise zu machen, die du schon immer machen wolltest, dann kannst du den Moment der negativen Gedanken überstehen.

Du kannst auch folgendes zu dir sagen: „Hi, ihr negativen Gedanken, ihr seid nur Gedanken in meinem Gehirn. Ich sehe euch, aber ich gehe weiter.“ und dann gehst du in Gedanken an einen neutralen Ort.

Wenn du mit einer negativen Emotion „kämpfst“, achte auf deinen Verstand und nutze es als Gelegenheit, um zu wachsen, aber nicht zum Shoppen.

Ressourcen:

Sei deinem Leben verpflichtet.

Es ist so einfach, durch die sozialen Netzwerke zu surfen oder Shopping Seiten zu besuchen. Mit nur wenigen Klicks und ohne viel Anstrengung hast du schon wieder unnötige Ausgaben getätigt, die du eigentlich vermeiden wolltest.

Um aus dieser Spirale herauszukommen und dich nicht einfach dem Lauf der Dinge hinzugeben, sei deinem Leben verpflichtet.

Wenn du dich verpflichtest, dein Leben bewusst zu leben und zu gestalten, suchst du Aufgaben, die dich herausfordern und zugleich erfüllen bzw. Aufgaben, die dich deinem Ziel, deinem Warum näher bringen und mit deinen Werten übereinstimmen.

Bleiben wir bei der Reise, die du endlich machen willst. Die beste Möglichkeit, zu zeigen, wie wichtig dir diese Reise ist, ist es dein gesamtes Ich hineinzubringen. Anstatt die Reise 3 Tage vor Beginn zu planen, beginnst du schon Monate im Voraus.

Überlege dir, wohin du reisen willst, welche Orte du besuchen wirst, deine Reisekosten. Wie willst du diese Kosten sparen? Es gibt jede Menge zu tun.

Anstatt dich „ich weiß nicht“ hinzugeben, nutze jeden Tag eine bestimmte Zeit, um auf dein Ziel hinzuarbeiten.

Als ich meinen Blog gestartet habe, habe ich nebenbei gearbeitet. Doch dieser Blog war mein Ziel, sodass ich mir täglich die Zeit genommen habe, daran zu arbeiten, auch wenn es anfangs nur eine Stunde war. Dies war meine persönliche Verpflichtung für mein Leben.

Es ist deine Entscheidung, dich als dein bestes Selbst zu zeigen.

Eine letzte Bemerkung

Auch wenn es uns so leicht gemacht wird, Geld auszugeben, es liegt in deiner Hand unnötige Ausgaben zu vermeiden und deine finanzielle Zukunft zu gestalten.

Am Anfang steht die Erkenntnis. Erkenne deine Auslöser und Gedanken, sodass du effektiv daran arbeiten kannst, dir neue Gedanken und Gewohnheiten zu schaffen.

Es ist einer der wichtigsten Schritte, dein Leben bewusst zu leben, egal ob es um dein finanzielles oder persönliches Wohlbefinden geht.

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