So kannst du einen echten Haushaltsplan erstellen

So kannst du einen echten Haushaltsplan erstellen

Dieser Beitrag kann Affiliate Links enthalten. Bitte lies meinen Hinweis für weitere Informationen.

Möchtest Du Dein Leben verändern?

Du bist unglücklich und hast das Gefühl, dass dir etwas in deinem Leben fehlt? Dann hol dir mein kostenloses Workbook und finde heraus, WAS du ändern willst und WIE.

Eines meiner Lieblingswerkzeuge, um bewusst zu leben, ist ein Haushaltsplan. Es macht mir Spaß am Anfang eines Monats, meinen Haushaltsplan zu erstellen, und ich bin so engagiert, dass ich ihn nicht täglich kontrollieren muss, sondern nur wöchentlich.

Wenn ich über einen Haushaltsplan spreche und wie sehr ich ihn mag, sehen mich die meisten Leute an, als ob ich verrückt sei. Warum? Weil sie denken, dass ein Haushaltsplan etwas ist, dass sie einschränkt, weil sie kein Geld ausgeben dürfen und keinen Spaß haben.

Aber was sie nicht wissen, ist, dass ich mit meinem Geld entspannter bin als sie. Entgegen aller gängigen Meinungen ist ein Haushaltsplan nicht einschränkend. Einen Haushaltsplan zu erstellen bedeutet für mich, bewusst Geld auszugeben von einem Ort des Überflusses aus. Ich entscheide im Voraus, wie viel Geld ich ausgebe und wofür ich mein Geld ausgebe.

Was ist das Problem, keinen Haushaltsplan zu erstellen?

Jedes Mal, wenn du Rechnungen bezahlen musst und dir das Geld fehlt, erinnerst du dich daran, dass das Geld Sparen eines deiner Lieblingsziele in diesem Jahr war. Aber meistens beginnst du enthusiastisch und hörst schnell auf, ohne etwas unternommen zu haben.

Ohne einen Haushaltsplan zu erstellen, gibst du Geld so aus, wie du dich im Moment fühlst. Wenn du traurig oder gestresst bist, entfliehst du gerne diesen Emotionen und gehst einkaufen oder auf die nächste Party, um Spaß zu haben, als wäre es deine letzte.

Und in deinem täglichen Leben bist du mit Rechnungen konfrontiert, die du nicht gerne bezahlst, oder schlimmer noch, die du nicht bezahlen kannst, weil du das Geld vorher ausgegeben hast, ohne daran zu denken.

Und so versuchst du, so viel wie möglich zu sparen, aber von einem Ort der Knappheit, weil du denkst, dass du bis zum Ende des Monats nicht genug Geld haben wirst. Im schlimmsten Fall musst du einen Kredit aufnehmen bzw. deinen Dispo in Anspruch nehmen, um bis zum Ende des Monats durchzuhalten. Dabei fühlst du dich schrecklich. 

Es macht keinen Spaß, so Geld zu sparen und auszugeben. Und wenn du immer wieder versuchst, dem negativen Gefühl und dem Mangel zu entkommen, verlierst du dich in diesem Kreislauf. Was bedeutet, dass deine Schulden immer weiter anwachsen können.

Was ist das Leben mit einem Haushaltsplan?

Einen Haushaltsplan zu erstellen und ihm zu folgen, bedeutet, die Kontrolle über deinen Finanzfluss zu übernehmen und die Macht zu haben, das Geld bewusst auszugeben. Es liegt in deinen Händen zu entscheiden, wofür und wie viel Geld du ausgeben möchtest.

Wenn du im Voraus entscheidest, wohin dein Geld fließt, kannst du deinen Geldstress verringern.

Beispiel:

Deine Internetrechnung – du weißt genau, wann du sie bezahlen musst. Wenn du einen Haushaltsplan erstellt hast und diese Ausgabe im Voraus planst, wirst du dich gut fühlen, wenn du diese Rechnung bezahlst. Warum? Weil du genau weißt, dass sie bezahlt wird, sodass du keine Geldstrafe fürchten musst, wenn du sie nicht bezahlst, und du weiterhin deine Internetverbindung nutzen kannst.

Das Gleiche empfindest du für jede Kategorie, die du in deinem  Budget festlegst. Du übernimmst die Macht und Verantwortung für dein Geld, indem du die Kontrolle über deinen Geldfluss hast. Du kontrollierst dein Einkommen und entscheidest, wohin und wie viel Geld fließen soll. So lernst du, mehr Geld zu sparen und sinnvoll zu investieren.

Neben all den Sparmöglichkeiten lernst du auch, den Wert der Dinge zu schätzen, für die du Geld ausgibst. Außerdem hast du mehr Zeit, um darüber nachzudenken, wie du mehr Geld verdienen kannst, oder für die Dinge, die du wirklich gerne tun würdest.

Einen Haushaltsplan zu erstellen bedeutet, weniger über Geld nachzudenken als ohne.

Ich verspreche, dass ein Budgetplan dir mehr finanzielle Freiheit und mehr Spaß mit Geld gibt.

So kannst du einen echten Haushaltsplan erstellen

So kannst du einen Haushaltsplan erstellen

Einen Haushaltsplan zu erstellen klingt komplizierter als es ist. Wenn du es vorher noch nicht getan hast, wirst du möglicherweise Widerstand fühlen, und das ist ganz normal. Denn dein Gehirn flippt gerne aus, wenn es etwas tun muss, das es noch nicht kennt.

Deshalb empfehle ich dir, mit kleinen Schritten dort anzufangen, wo du bist. Mit kleinen Schritten zu beginnen und dich nicht gleich am Anfang zu überfordern, macht es wahrscheinlicher, dass du erfolgreich bist.

Es ist ein wichtiger Schritt, der deine Lebensqualität verbessern wird.

01 Organisiere deinen Finanzunterlagen.

Dies ist der erste und wichtigste Schritt überhaupt. Trage die gesamten Papiere und Unterlagen zu deinen Finanzen zusammen, Rechnungen, Einkommensbescheinigungen, Kontoauszüge, Aufstellungen deines Kredits, Kreditkarte, Verträge für Telefon, Internet und alle Nebenkosten und viel mehr.

Wenn du sie alle zusammengesucht hast, ordne sie auch sofort in Ordner ein, unterteile sofort in Einnahmen und Ausgaben.

Je mehr du findest, umso leichter fällt es dir deinen ersten Haushaltsplan zu erstellen. 

Ressourcen:

02 Setze dir ein finanzielles Ziel.

Bevor du dich nun hinsetzt und überlegst, wie du dein Geld verteilen willst, solltest du dir ein finanzielles Ziel festlegen. Einen Haushaltsplan mit einem finanziellen Ziel zu erstellen, hilft dir dabei durchzuhalten und die Verantwortung für dein Geld zu übernehmen.

Es ist dein Geld, für das du jeden Tag arbeitest. Deshalb ist es deine Aufgabe jetzt, dir zu überlegen, wohin du gehen willst.

Welches finanzielle Ziel hast du?

Mögliche Ziel könnten sein:

  • Einen Kredit abzahlen
  • in deine Altersvorsorge investieren
  • für eine Immobilie sparen
  • ein eigenes Geschäft aufbauen

Wähle ein Ziel, das du in einem Jahr erreichen kannst, und schreibe es genau auf. Dies ist dein Zielpunkt.

Ressourcen:

03 Erstelle eine Vermögensübersicht.

Wie ich am Anfang sagte, brauchst du ein Ziel, deinen Endpunkt. Aber um richtig loszulegen, brauchst du auch einen Ausgangspunkt. Um dir deines Ausgangspunkts bewusst zu werden, kannst du ganz einfach eine Vermögensübersicht erstellen.

Die Vermögensübersicht ist wichtig, um deine allgemeine finanzielle Gesundheit festzustellen. Es ist wie eine Momentaufnahme deiner Finanzen für einen bestimmten Zeitraum.

Im besten Fall möchtest du immer ein positives Nettovermögen, aber es wird einige Fälle geben, in denen du möglicherweise ein negatives Nettovermögen hast.

Ein negatives Vermögen zu haben ist nicht unbedingt eine schlechte Sache, es bedeutet nur, dass du mehr Verbindlichkeiten hast als Vermögenswerte.

Liste alle Vermögenswerte und deren Wert auf und liste dann alle Schulden oder Verbindlichkeiten auf und den Betrag. Dein Nettovermögen berechnest du nach folgender Formel: Gesamtvermögen – Gesamtverbindlichkeiten.

04 Notiere deine monatlichen Einnahmen in deinem Haushaltsplan.

Schreibe deine gesamten Einnahmen in einer Liste auf. Wenn du über ein festes Einkommen verfügst, ist es einfach für dich. Liste wirklich ALLE Einnahmen auf, auch soziale Hilfen, Kindergeld, Nebeneinkünfte etc.

Wenn du selbstständig, in Teilzeitbeschäftigung oder auf Provision arbeitest, fällt es dir möglciherweise schwerer, deine Einnahmen zu bestimmen. Nimm dazu am besten deine niedrigsten Einnahmen als Maßstab.

05 Liste deine monatlichen Ausgaben auf.

Notiere deine monatlichen Ausgaben. Und das ist der schwere Teil, wenn du beginnst, einen Haushaltsplan zu erstellen. Wenn du niemals deine Ausgaben verfolgt hast, ist das der erste Schritt.

Ich weiß, dass es unangenehm sein kann, die Wahrheit über deine Ausgaben zu wissen. Aber wenn du dich nie damit auseinandersetzt, wirst du auch keine finanziellen Fortschritte machen.

Denke immer daran, dass Geld vollkommen neutral ist und ebenso deine Ausgaben. Nur du gibst ihnen eine Bedeutung, d.h. wie du dich entscheidest darüber zu denken, so wirst du dich fühlen. Wenn du entscheidest positiv über deine Ausgaben zu denken, weil sie dir bestimmte Dinge ermöglichen (jederzeit Strom, fließendes Wasser etc.), wirst du dich auch beim Bezahlen dieser Rechnungen positiv fühlen. Dieses gilt für alles. 

Deine Denkweise hat einen sehr großen Einfluss deinen Haushaltsplan und die Ausgaben, die du bestimmst.

Für die Aufteilung deiner Ausgaben unterscheidest du in feste und variable Kosten.

Feste ober Fixkosten sind die Kosten, deren Höhe jeden Monat gleich ist, wie Miete, Vorauszahlungen für Strom, Gas und Wasser, Versicherungen, Sparen, Investitionen, Auto, Kreditzahlungen etc.

Daneben stehen die variablen Kosten, deren Höhe von Monat zu Monat variiert. Diese kannst du in verschiedene Kategorien aufteilen, abhängig davon, wofür du Geld ausgibst.

Ressourcen:

06 Jetzt kannst du deinen Haushaltsplan erstellen.

Nachdem du alle Zahlen zusammengetragen hast, kannst du nun beginnen, deinen Haushaltsplan zu erstellen. 

  1. Schreibe deine Einnahmen auf.
  2. Lege für jede feste Ausgabe ein Budget fest, ausgehend von der Summe, die du bezahlen musst.
  3. Lege für jede Kategorie deiner variablen Kosten ein Budget fest.  Wenn du weißt, wie viel du regelmäßig für diese Kosten ausgibst, fällt es dir. Ansonsten legst du dir ein Budget fest und lernst, wie du damit zurechtkommst.
  4. Am Ende, wenn du alle Ausgaben (deine festgelegten Budgets) von deinen Einnahmen abgezogen hast, solltest du Null erhalten oder sogar ein Plus. Wenn die Zahl negativ ist, musst du schauen, wo du weniger ausgeben kannst und dein Budget kürzen. 

Dies alles nimmt Zeit in Anspruch, aber diese Zeit ist es wert. Es verringert deinen finanziellen Stress, da du vorab entscheidest, wie du dein Geld ausgeben wirst. Du verringerst deine Optionen und Gedanken darüber, ob du Geld ausgeben solltest. Deine Selbstdisziplin wird nicht überstrapaziert und du kannst dich auf andere Dinge konzentrieren.

Ressourcen:

07 Bleibe dran und halte durch.

Am Anfang wirst du dich unwohl fühlen, deinen Haushaltsplan zu erstellen. Denke immer daran, dass dies vollkommen normal ist, weil es etwas ist, was du noch nicht kennst. Deshalb bleibe dabei, regelmäßig deinen Haushaltsplan zu erstellen und ihn zu nutzen.

Es wird dadurch zu einer Gewohnheit, die unser Gehirn liebt, denn es liebt Effizienz.

Hier habe ich noch wichtige Tipps, wie es dir gelingt, dranzubleiben:

  • Beginne in kleinen regelmäßigen Schritten und gehe Schritt für Schritt vorwärts. So überforderst du dich nicht und kannst stückchenweise dazu lernen.
  • Beginne da, wo du bist und versuche nicht es perfekt machen zu wollen. Es muss nicht perfekt sein, um es zu tun. Es ist wichtiger, es zu tun und aus deinen Fehlern zu lernen und weiterzumachen, egal was passiert.
  • Fange an, statt nur darüber zu lesen. Ergreife echte Maßnahmen.
  • Plane Hindernisse ein. Wenn du keine Lust hast, deinem Haushaltsplan zu folgen, entscheide im Voraus, wie du diese Hindernisse überwinden kannst. Was machst du, wenn du keine Lust dazu hast?
  • Verurteile dich nicht, wenn du nicht durchgekommen bist. Das Gleiche gilt, wenn du nicht durchgekommen bist und Fehler gemacht hast. Das ist normal, also verprügle dich nicht. Überlege stattdessen, was du tun kannst.
  • Bewerte und folge deinem Plan. Erstelle eine wöchentliche Zusammenfassung und reflektiere, was funktioniert hat und was nicht und ändere gegebenenfalls die Dinge. Ein Haushaltsplan ist wie ein Spiegel für dein Leben und muss zu deinem Lebensstil passen. Folge auch dann, wenn es sich im Moment schwer anfühlt. Dein langfristiges Glück wird viel besser sein als das kurzfristige Glück.

Ressourcen:

Eine letzte Bemerkung

Ein Schritt, um ein bewusstes Leben zu beginnen, ist, einen Haushaltsplan zu erstellen. Es ist wie eine Vereinbarung mit dir, in der du dir die Macht und Kontrolle über deine Finanzen gibst. Und sicher kannst du es tun. Jeder kann es schaffen. Es ist keine Magie. Du machst es möglich.

Und du brauchst keine Angst zu haben, denn Geld ist neutral. Das Schlimmste, was passieren kann, sind negative Emotionen. Und das sind nur Emotionen, die du durch deine Gedanken erzeugt hast. Wenn du dir und deinem Geld eine negative Bedeutung gibst, erzeugst du diese negativen Emotionen.

So gesagt bedeutet, dass du eine völlig neue Geldgeschichte deines Lebens erstellen können, indem du deine Gedanken änderst. Du bist nicht beschädigt und dein Geld definiert dich nicht. Du bist 100 % wertvoll.

Wenn du dich immer daran erinnerst, wird deine Geldgeschichte nicht wiederzuerkennen sein. 

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top